O kühler Wald,

Wo rauschest du,

In dem mein Liebchen geht?

O Widerhall,

Wo lauschest du,

Der gern mein Lied versteht?

 

O Widerhall,

O sängst du ihr

Die süßen Träume vor,

Die Lieder all,

O bring sie ihr,

Die ich so früh verlor!

 

Im Herzen tief,

Da rauscht der Wald,

In dem mein Liebchen geht,

In Schmerzen schlief

Der Widerhall,

Die Lieder sind verweht.

 

Im Walde bin

Ich so allein,

O Liebchen, wandre hier,

Verschallet auch

Manch Lied so rein,

Ich singe andre dir!

 


Das Gedicht "O kühler Wald" stammt von   (1778 - 1842).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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