Geht nicht nach dem Städtchen
Knaben dort dich haschen
Bist ein schön jung Mädchen
Knaben gerne naschen
Knaben naschen gern
willst wohl selbst nicht lieben
Fischen selbst im Trüben
Hab schon meinen Lieben
Hab mein Liebchen schon
Hab mein Liebchen schon
Bin ein großes Fräulein
Krakau heißt mein Städtlein
Elf Jahr schon und drüber
Bin ich und noch Fräulein
Und noch Jungfräulein
Das Gedicht "Geht nicht nach dem Städtchen" stammt von Clemens Brentano (1778 - 1842).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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