Die Erde war gestorben

Ich lebte ganz allein,

Die Sonne war verdorben,

Zwei Augen gaben Schein,

 

Da bot sie mir zu trinken

Und blickte mich nicht an,

Sie ließ die Augen sinken,

Es war um mich getan.

 

Reg Frühling nur die Schwingen

Sehn nur, du Erde, dich,

Ich kann nichts anders singen,

Als, Jesus schau auf mich.


Das Gedicht "Die Erde war gestorben..." stammt von   (1778 - 1842).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Empfehlungen

Weitere gute Gedichte des Autors:



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte