Armes Kind, es fleht dies Lied,

Denke nicht, wer es gesungen,

Wie der Herr, der auch nur sieht

Auf die Herzen und nicht auf die Zungen.

 

Da ihm heut die Gnade ward,

Die kein Heiliger verdienet,

Sei dem Bruder auch nicht hart,

Sei mit dem Getrennten ausgesühnet.

 

O vergib mir, so ich dich

Je mit Wort und Tat verletzet,

Recht von Herzen schmerzt es mich,

Sei dir reichlich mit Gebet ersetzet.

 


Das Gedicht "Armes Kind, es fleht dies Lied" stammt von   (1778 - 1842).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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