So schleppen sich in breiter Spur
dahin die müden Tage,
der Sang der Liebe tönt mir nur
wie eine ferne Sage.

Das eine Wort, das mich beglückt,
war in den Wind gesprochen, -
den Goldreif, der mein Haupt geschmückt,
hat deine Hand zerbrochen.


Das Gedicht "Alltag" stammt von   (1860 - 1905).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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