Als ich im Wald mich erging,
Rosengeschling
Sich mir an die Kleider hing.
O schlängest auch du
Zu meiner Ruh
Um mich die Arme fester,
Du Rosenschwester!
Gedichte
Christian Wagner
Als ich im Wald mich erging,
Rosengeschling
Sich mir an die Kleider hing.
O schlängest auch du
Zu meiner Ruh
Um mich die Arme fester,
Du Rosenschwester!
Das Gedicht "Im Walde" stammt von Christian Wagner (1835 - 1918).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.