Zwiesprache möcht ich mit dir pflegen,

Du liebes frommes Wunderkind,

Von deines Atems mildem Segen

Fühl ich den Hauch so lieb und lind.

 

Doch ob der schöne Mund auch offen,

Schließt doch die Lippe sich nicht zu;

Ich kann auf keine Antwort hoffen,

Ich müßt ein Kind sein so wie du.

 

Aber warum die Blumen sind? Nicht allein um die Menschen zu ergötzen, wie sie dünkelhaft meinen.

Um ihrer selbst nur und ihrer hohen Aufgabe willen sind, prunken und duften sie.


Das Gedicht "Hyazinthe" stammt von   (1835 - 1918).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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