(die dem Verfasser von Paris geschickt wurde.)

 

Dank dir, o Freund, aus voller Herzensfülle

Für die Reliquie der greulichen Bastille,

Die freier Bürger starke Hand

Zermalmend warf in Schutt und Sand.

 

Zertrümmert ist die Schauerklause,

Die einst, o Voltaire, dich in dumpfe Nacht verschloß.

Kein Holz, kein Stein, kein Nagel bleibe von dem Hause,

Wo oft der Unschuld Zähre sich ergoß! -

 

Drum, Biedermann, empfange meinen Segen

Für diese Trümmer, die du mir geschickt;

Sie ist mir theurer als ein goldner Degen,

Womit einst ein Tyrann die Freien unterdrückt.


Das Gedicht "Auf eine Bastillentrümmer von der Kerkerthüre Voltaire′s" stammt von   (1739 - 1791).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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