Du kleine stolze Amazone,

Mit deinem großen Federhut!

So sehr ich meines Lebens schone,

So hab ich doch bey dir noch Muth.

 

Du sollst mich auf dem Kampfplatz finden,

So bald dein Mund, »zum Waffen!« spricht:

Doch laß die Augen dir verbinden,

Mit deinen Augen fecht ich nicht.


Das Gedicht "Die Amazone" stammt von   (1726 - 1804).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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