Alte, neue Poesie, -

Was ist d′rüber nicht zu lesen!

G′rade so, als wären sie

Eines nicht im tiefsten Wesen!

 

G′rade so, als wenn der Strahl,

Den Horaz einst liebvoll hegte,

Heute nicht wie dazumal

In des Dichters Brust sich regte!

 

Laßt ihr Guten! immerhin

Eure Silbenstecherfehde.

Alt und neu hat keinen Sinn,

Wenn von Ewigem die Rede!


Das Gedicht "Antik und modern" stammt von   (1814 - 1894).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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