Uber das kupffer-bild eines fürnehmen und gelehrten mannes

 

Zürnt nicht/ ihr Gratien/ daß dieser mund die krafft/

Die euch allein gebührt/ so völlig eingesogen.

Ihr Musen zürnet nicht/ daß alle wissenschafft

Von euren bergen ist in diesen kopff geflogen.

Zürnt aber/ wo ihr könnt/ kunst/ feder/ stahl und wissen/

Daß ihr diß alles hier nicht besser abgerissen.


Das Gedicht "Uber das kupffer-bild…" stammt von   (1665 - 1729).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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