Ach HERR! eröffne mein Verständniß!
Ach gieb mir Weisheit und Erkäntniß /
Der Dinge Wesen zu betrachten /
Und in denselben dich zu achten /
Weil alles / Dich zu ehren/lehrt.
Nicht nur der Himmel Raum / nicht nur der Sonnenschein /
Ein Stäubchen / ist bewunderns wehrt.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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