Gallen foltern bäumen lösen

Knirschen zürnen meiden Haß

Zittern stampfen schäumen grämen

Suchen beben forschen bang

Wenden zagen schauen langen

Stehen rühren seufzen gehn

Streicheln klagen

Kosen schelten

Schämen schmäht

Und

Fliehen wirbt

Schmiegen wehret

Armen sträubet

Quälen küßt

Vergessen

Vergessen

Lacht!


Das Gedicht "Zwist" stammt von   (1874 - 1915).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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