Welten schweigen aus mir raus

Welten Welten

Schwarz und fahl und licht!

Licht im Licht!

Glühen Flackern Lodern

Weben Schweben Leben

Nahen Schreiten

Schreiten

All die weh verklungenen Wünsche

All die harb zerrungenen Tränen

All die barsch verlachten Ängste

All die kalt erstickten Gluten

Durch den Siedstrom meines Blutes

Durch das Brennen meiner Sehnen

Durch die Lohe der Gedanken

Stürmen stürmen

Bogen bahnen

Regen wegen

Dir

Den Weg

Den Weg

Den Weg

zu mir!

Dir

Den Weg

Den ichumbrausten

Dir

Den Weg

den duumträumten

Dir

Den Weg

Den flammzerrissenen

Dir

Den Weg

Den unbegangenen

Nie

Gefundenen Weg

zu

Mir!


Das Gedicht "Erinnerung" stammt von   (1874 - 1915).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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