Jawohl, das Ding ist ärgerlich!

Das Volk hat lange, graue Ohren,

Und seine Treiber nennen sich

Rabbiner, Pfarrer und Pastoren.

 

Verhasst ist mir der Schwindelbau

Der jesuitelnden Sophisten,

Und überleg ich′s mir genau,

Hab ich Talent zum Atheisten.

 

Tagtäglich schürt in mir den Spott

Das fade Weihrauchduftgeträufel,

Denn schließlich ist der liebe Gott

Doch nur ein dummer Antiteufel!


Das Gedicht "Schließlich" stammt von   (1863 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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