Fünf Kunstjünger
Sind deine Finger,
Gar feine, gescheidte
Manierliche Leute,
Gelehrig und biegsam,
Gefällig und schmiegsam,
Der Arbeit zu dienen
Ein schöner Verein,
Ob jeder von ihnen
Auch für sich allein.
Doch wenn sie sich rotten
Und ballen zum Knäuel,
Der Sitte zu spotten,
Der Satzung und Regel;
Dann wird draus, - o Gräuel,
Vor dem dir graust!
Ein grober Flegel:
Die Faust!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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