Espartero! Espartero!

Wärst aus Spanien nicht verbannt du,

Gerne hättest du genommen

Seinen Scepter in die Hand du!

 

Isabella! Isabella!

Vormundschaft ist unerträglich!

Selbst das Regiment zu führen,

Sehnt dein Herze sich unsäglich.

 

Ach Christine! Ach Christine!

Wär'n nicht die verdammten Cortes,

Du regiertest; Espartero'n

Thätest grade du zum Tort es.

 

Ach Don Carlos! O Don Carlos!

Wie viel Thränen sind vergossen!

Um den Purpur dir zu färben,

Wie viel Blut hast du vergossen!

 

Ludwig Philipp! Ludwig Philipp!

Gerne sagtest du dem Sohne:

Geh', hilf Isabellen tragen,

Als ihr Gatte, Spaniens Krone!

 

So viel Sorgen auf dem Throne,

Und doch um ihn so viel Sorgen!

Gott im Himmel soll's vergelten!

Rothschild hier, der soll euch borgen!


Das Gedicht "Die Sorgen auf dem Throne" stammt von   (1810 - 1876).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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