Um der fallenden Ruder Spitzen
Zittert und leuchtet ein schimmernder Glanz,
Flieht bei jedem Schlage mit Blitzen
Hin von Wellen zu Wellen im Tanz.
Mir im Busen von Liebeswonnen
Zittert und leuchtet das Herz wie die Flut,
Jubelt hinauf zu den Sternen und Sonnen,
Bebt zu vergehn in der wogenden Glut.
Schon auf dem Felsen durchs Grün der Platane
Seh′ ich das säulengetragene Dach,
Und das flimmernde Licht am Altane
Kündet mir, daß die Geliebte noch wach.
Fliege, mein Kahn! und birg uns verschwiegen,
Birg uns, selige Nacht des August!
Süß wohl ist′s, auf den Wellen sich wiegen,
Aber süßer an ihrer Brust.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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