Könnt′ ich einmal, einmal nur

Deine klaren Augen sehen!

Still wollt′ ich dann weiter gehen

Und das Leben wieder lieben,

Keine Wolke sollte trüben

Mir der hellen Sterne Spur.

 

Könnt′ ich einmal, einmal nur,

Wie Du Dich mir hingegeben,

So Dein ganzes klares Leben

Einmal noch in′s Auge fassen

Still′ wollt′ ich Dich dann verlassen,

Nicht mehr folgen Deiner Spur!

 

Könnt′ ich einmal, einmal nur

Dir mein ganzes Lieben sagen!

Niemals wollt′ ich wieder klagen -

Und von all′ dem heißen Sehnen

Sollten weder Wort′ noch Thränen

Jemals zeigen eine Spur.


Das Gedicht "Könnt ich einmal, einmal nur" stammt von   (1797 - 1849).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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