Ich atme Deinen Namen nicht!
Kein Hauch verrät mein zitternd Herz,
In seinen Adern wühlt der Schmerz,
Geheimer Qualen glühend Erz,
In tiefstem Schacht - doch fern dem Licht!
Ich klag' um meine Liebe nicht!
Sie brach in's Leben ungesucht:
Der Lava Strom trägt reiche Frucht,
Doch der Verheerung wehrt nicht Flucht:
Gewaltsam seine Bahn er bricht!
Ich frage nach dem Ende nicht!
Dein Glück und Elend sei mein Los;
Aus der Zerstörung dunklem Schoß
Ringt sich der Keim der Blüte los,
Ich frage nach dem Ende nicht -
Was hilft's, daß man vom Tode spricht!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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