Ich wollte, wie gerne, dich herzen,

Dich wiegen in meinem Arm,

Dich drücken an meinem Herzen,

Dich hegen so traut und so warm.

 

Man verscheuchet mit Rauch die Fliegen,

Mit Verdrießlichkeit wohl den Mann;

Und wollt ich an dich mich schmiegen,

Ich täte nicht weise daran.

 

Wohl zieht vom strengen Norden

Ein trübes Gewölk herauf,

Ich bin ganz stille geworden,

Ich schlage die Augen nicht auf.


Das Gedicht "Zur Unzeit" stammt von   (1781 - 1838).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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