All euer girrendes Herzeleid

Tut lang nicht so weh,

Wie Winterkälte im dünnen Kleid,

Die bloßen Füße im Schnee.

 

All eure romantische Seelennot

Schafft nicht so herbe Pein,

Wie ohne Dach und ohne Brot

Sich betten auf einen Stein.


Das Gedicht "Not" stammt von   (1839 - 1901).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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