Die Vögel zwitschern, die Mücken
   Sie tanzen im Sonnenschein,
Tiefgrüne, feuchte Reben
   Gucken ins Fenster herein.

Die Tauben girren und kosen
   Dort auf dem niedern Dach,
Im Garten jagen spielend
   Die Buben den Mädeln nach.

Es knistert in den Büschen,
   Es zieht durch die helle Luft
Das Klingen fallender Tropfen,
   Der Sommerregenduft.


Das Gedicht "Nach dem Regen" stammt von   (1839 - 1901).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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