Ganz eingerahmt in weichem Flaum
Sind heute unsre Scheiben,
Ich sehe durch die Lücken kaum
Das wirre Flockentreiben.

Der Turm hat eine Mütze auf,
Schneeweiß, und Edelsteine
Umglitzern ihn bis an den Knauf
Im Wintersonnenscheine.

So guckt er freundlich aus der Fern
In unser Nest, das warme.
Als freute auch den alten Herrn
Das Kind in deinem Arme.


Das Gedicht "Ganz eingerahmt…" stammt von   (1839 - 1901).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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