Deine Locken sind es,
Dein Gesicht,
Nur bleich wie Du
Ist das Kindlein nicht.
Deine Stirne ist es
Und Dein Mund
Und auch Dein Auge
So kindlich-rund.
Dein Lächeln ist es,
Dein Zucken gar ...
Das immer
Heimliches Weinen war.
Gedichte
Ada Christen
Deine Locken sind es,
Dein Gesicht,
Nur bleich wie Du
Ist das Kindlein nicht.
Deine Stirne ist es
Und Dein Mund
Und auch Dein Auge
So kindlich-rund.
Dein Lächeln ist es,
Dein Zucken gar ...
Das immer
Heimliches Weinen war.
Das Gedicht "Deine Locken sind es" stammt von Ada Christen (1839 - 1901).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.