Dort oben auf dem Berge,

Da steht ein hohes Haus,

Da fliegen alle Morgen,

Zwey Turteltäublein raus.

 

Ach wenn ich nur ein Täublein wär!

Wollt fliegen aus und ein,

Wollt fliegen alle Morgen!

Zu meinem Brüderlein.

 

Ein Haus wollt ich mir bauen,

Ein Stock von grünem Klee,

Mit Buchsbaum wollt ichs decken,

Und rothen Nägelein.

 

Und wenn das Haus gebauet wär,

Bescheert mir Gott was n′ein,

Ein kleines, kleines Kindelein,

Das soll mein Täublein seyn.


Das Gedicht "Ach wenn ich doch ein Täublein wär" stammt von   (1781 - 1831).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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