Abends wenn ich schlafen geh,

Vierzehn Engel bei mir stehn,

Zwei zu meiner Rechten,

Zwei zu meiner Linken,

Zwei zu meinen Häupten,

Zwei zu meinen Füssen,

Zwei die mich decken,

Zwei die mich wecken,

Zwei die mich weisen

In das himmlische Paradeischen.


Das Gedicht "Abendgebet" stammt von   (1781 - 1831).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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