Wir müssen den Becher trinken,
den das Leben uns reicht.
Auch wenn er voll Leid ist.
Wir müssen den Weg gehen,
den das Leben uns weist.
Wenn er auch weit ist.
Wir wollen das Schöne bewahren
und über das Heilige wachen.
Wir wollen in den dunklen Jahren
durch unsere Tränen lachen.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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