Lass mir deinen Rosenmund
noch für einen Kuss.
Draußen weiß ein ferner Hund,
daß ich weiter muss.
Lass mir deinen hellen Schoß
noch für ein Gebet.
Mach mich aller Schmerzen los!
- horch, der Seewind weht.
Lass mir noch dein weiches Haar
schnell für diesen Traum:
Dass dein Lieben Liebe war -
lass mir diesen Traum!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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