1.
...Was ist Leben?
Ein Schatten der vorüberstreicht!
Ein armer Gaukler,
Der seine Stunde lang sich auf
der Bühne
zerquält und tobt; dann hört
man ihn nicht mehr.
Ein Märchen ist es,
das ein Tor erzählt
Voll Wortschwall,
und bedeutet nichts.
2.
Das Leben ist ein Märchen
voller Wut und Klag,
erzählt von einem Narren.
Quelle: "Macbeth" (5. Akt, 5. Szene)
“Life's but a walking shadow, a poor player,
That struts and frets his hour upon the stage,
And then is heard no more. It is a tale
Told by an idiot, full of sound and fury,
Signifying nothing.”
Das Gedicht "Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild" stammt von William Shakespeare (1563 - 1616).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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