Armer Tempel, wie droht dein Rundgewölbe zu stürzen,

Nur das mächt′ge Gebälk hält dein verwittert Gebäu.

Wenn die Weisheit nichts gilt, die heilende, fällt auch der Tempel,

Und aus Sonderbarkeit hält man das Ding noch so so.


Das Gedicht "Tempel der Minerva Medica" stammt von   (1804 - 1830).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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