Ich kam in diese Welt herein,

Mich baß zu amüsieren,

Ich wollte gern was Rechtes sein

Und mußte mich immer genieren.

Oft war ich hoffnungsvoll und froh,

Und später kam es doch nicht so.

 

Nun lauf ich manchen Donnerstag

Hienieden schon herummer,

Wie ich mich drehn und wenden mag,

′s ist immer der alte Kummer.

Bald klopft vor Schmerz und bald vor Lust

Das rote Ding in meiner Brust.


Das Gedicht "Ich kam in diese Welt herein" stammt von   (1832 - 1908).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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