Alles um die Liebe leiden:

Giebt es wohl ein schön'res Los?

Kein Verhängnis kann die scheiden,

Welche lieben wahr und groß!

 

Ihre Seele atmet freier –

Hehrer Friede sie durchglüht –

Immer wärmer, reiner, treuer

Sie der Freundschaft Lenz umblüht!

 

Kein Verhängnis kann die scheiden,

Welche lieben wahr und groß!


Das Gedicht "Alles um die Liebe leiden" stammt von   (1864 - 1913).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte