Wie bald des Sommers holdes Fest verging!

Rauh weht der Herbst; wird′s denn auch Frühling wieder?

 

Da fällt ein bleicher Sonnenstrahl hernieder -

Komm, laß uns spielen, weißer Schmetterling!

 

Ach, keine Nelke, keine Rose mehr;

Am Himmel fährt ein kalt Gewölk daher!

 

Weh, wie so bald des Sommers Lust verging -

O komm! Wo bist du, weißer Schmetterling?


Das Gedicht "Komm, laß uns spielen" stammt von   (1817 - 1888).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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