Sonnenschein auf grünem Rasen,

Krokus drinnen blau und blaß;

Und zwei Mädchenhände tauchen

Blumen pflückend in das Gras.

 

Und ein Junge kniet daneben,

Gar ein übermütig Blut,

Und sie schaun sich an und lachen -

O wie kenn ich sie so gut!

 

Hinter jenen Tannen war es,

Jene Wiese schließt es ein -

Schöne Zeit der Blumensträuße,

Stiller Sommersonnenschein!


Das Gedicht "Hinter den Tannen" stammt von   (1817 - 1888).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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