Dem Augenarzt von seinen Kranken

 

Sie kommen aus dem Schoß der Nacht;

Doch wären unten sie geblieben,

Wenn nicht das Licht mit seiner Macht

Hinauf ins Leben sie getrieben.

 

Holdselig aus der Erde bricht′s

Und blüht nun über alle Schranken;

Du bist der Freund des holden Lichts;

Laß dir des Lichtes Kinder danken!


Das Gedicht "Blumen" stammt von   (1817 - 1888).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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