Frisch auf, ihr Jäger, frei und flink!
    Die Büchse von der Wand!
Der Mutige bekämpft die Welt.
Frisch auf den Feind! frisch in das Feld,
    Fürs deutsche Vaterland!

Aus Westen, Norden, Süd und Ost
    Treibt uns der Rache Strahl,
Vom Oderflusse, Weser, Main,
Vom Elbstrom und vom Vater Rhein
    Und aus dem Donautal.

Doch Brüder sind wir allzusamm’,
    Und das schwellt unsern Mut.
Uns knüpft der Sprache heilig Band,
Uns knüpft ein Gott, ein Vaterland,
    Ein treues, deutsches Blut.

Nicht zum Erobern zogen wir
    vom väterlichen Herd;
Die schändlichste Tyrannenmacht
Bekämpfen wir in freud’ger Schlacht.
    Das ist des Blutes wert.

Ihr aber, die uns treu geliebt,
    Der Herr sei euer Schild,
Bezahlen wir’s mit unserm Blut!
Denn Freiheit ist das höchste Gut,
    Ob’s tausend Leben gilt.


Das Gedicht "Jägerlied" stammt von   (1791 - 1813).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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