Es fliegt ein Stein (die Hand warf ihn gut)
Kräftig, waagrecht über die Flut.
Eine Säule steigt auf, und der Sonne Schein
Malt einen Regenbogen hinein.
Und weiter, ein zweites und drittes Mal,
Erhebt sich der siebenfarbige Strahl.
Aber je weiter vom Ufer entfernt,
Der Stein im Fluge das Fliegen verlernt.
Eine Schwere zieht ihn, es ebbt seine Kraft,
Der Strahl ermattet und erschlafft.
Ein Kräuseln noch einmal, ein Tropfen blinkt,
Und dann Ruh' und Stille - der Stein versinkt.
Das Gedicht "Butterstullenwerfen" stammt von Theodor Fontane (1819 - 1898).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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