Wenn ich im Dämmern liege,
 Drückt mich das Dunkel kaum.
 Wie eine weiche Wiege
 Wiegt mich der alte Traum,
 Der Traum der schönen Frauen,
 Wen tröstete der nicht?


Kaum fühl ich seine Hände,
 So neigen sich die Wände,
 Die nahe Nacht zerbricht,
 Und helle Bilder tauen
 Sanft nieder aus dem lauen
 Flutenden Rosenlicht.


Das Gedicht "Frauen" stammt von   (1881 - 1942).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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