Erscheine mir, aus deinen reinen Lüften,

Mit heitern Strahlen, heilge Poesie!

Wie neu belebend über stille Triften

Der Morgen glänzt; in deinem Licht erblüh,

Was, noch von keinem Lebenshauch bewegt,

Nur dunkel sich in dem Gemüte regt.


Das Gedicht "Erscheine mir..." stammt von   (1770 - 1806).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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