Träume, träume, du mein süßes Leben,

von dem Himmel, der die Blumen bringt;

Blüten schimmern da, die beben

von dem Lied, das deine Mutter singt.

 

Träume, träume, Knospe meiner Sorgen,

von dem Tage, da die Blume sproß;

von dem hellen Blütenmorgen,

da dein Seelchen sich der Welt erschloß.

 

Träume, träume, Blüte meiner Liebe,

von der stillen, von der heiligen Nacht,

da die Blume Seiner Liebe

diese Welt zum Himmel mir gemacht.


Das Gedicht "Venus Mater" stammt von   (1863 - 1920).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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