Was will in deinen Augen

mir das dunkelvolle, fremde Weh,

so tief und schwer?

Wie Stürme, die Ruhe suchten

im Schoß der grauen See.

 

Versinken will, versinken mir

in dieser Augen tiefen Schoß

mein Herz -

und will

wie du so still

so wild an dein Herz schlagen,

dann brechen die Stürme los!

 

Und will dich wiegen so mit mir

in rasender, lachender Seligkeit

auf freiem Meer!

Bis tief und sehr

die Herzen wieder ruhen,

ruhen vom Sturm und Streit.


Das Gedicht "Meeraugen" stammt von   (1863 - 1920).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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