Ich bin ein kleiner Junge,

ich bin ein großer Lump.

Ich habe eine Zunge

und keinen Strump.

 

Ihr braucht mir keinen schenken,

dann reiß ich mir kein Loch.

Ihr könnt euch ruhig denken:

Jottedoch!

 

Ich denk von euch dasselbe.

Ich kuck euch durch den Lack.

Ich spuck euch aufs Gewölbe.

Pack!


Das Gedicht "Frecher Bengel" stammt von   (1863 - 1920).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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