O zürne nicht, wenn mein Begehren
dunkel aus seinen Grenzen bricht,
soll es uns selber nicht verzehren,
muß es heraus ans Licht!
Fühlst ja, wie all mein Innres brandet,
und wenn herauf der Aufruhr bricht,
je über deinen Frieden strandet,
dann bebst du aber du zürnst mir nicht.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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