Im hohen Himmelsraum
Dort zieht der Sterne Reigen,
Der Bäume Wipfel neigen
Sich leise wie im Traum.

Die Blumen auf der Flur,
Sie sind so sonnenmüde,
Ein heiliger Wonnefriede
Durchzittert die Natur

Wenn manch ein Sturm getost,
Den Blumen feindlich wilde,
Nun lächelt Nachtluft milde
Und lispelt ihnen Trost …


Das Gedicht "Trost" stammt von   (1875 - 1926).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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