Oh nichts gibt es auf Erden,
Was mich so sehr entzückt,
Als Deine schönen Augen,
Seit sie mich angeblickt.
Sie sind meine Himmelssterne,
Die ich so selig schau';
Sie sind mein Sonnenschein;
Sie sind mein Morgentau;
Sie sind meine Frühlingsblumen;
Sie sind mein Alpensee,
Wo mein Schifflein schaukelt
Und wo ich untergeh.
Das Gedicht "Deine schönen Augen" stammt von Peter Rosegger (1843 - 1918).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Empfehlungen
Weitere gute Gedichte des Autors:
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
Zur Startseite:
Gedichte