Das ist doch sehr wunderbar,

daß die Nacht so dunkel ist.

Alle Sterne schliefen ein -

Auch der schöne Mondenschein.

Und ich finde nicht nach Haus,

Tappe, taste so mich weiter,

Stolpre, falle, liege, denke -

Doch die Nacht bleibt dunkel -

All das viele Glanzgefunkel

Ist total verschwunden.

Das ist doch sehr wunderbar,

Daß die Nacht so dunkel ist.

Warum ist sie dunkel?

O du Rätsel der Nacht.


Das Gedicht "Dunkle Nacht in Europa" stammt von   (1863 - 1915).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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