Ach, da ich bei dir saß,

So außer mir,

Und wußte mich so ganz in dir,

Wie hoch war das!

 

Der Seele tiefe Flut

War unbewußt

Des engen Ufers ihrer Brust.

 

Und wie sie überschwoll

Und in sich schlang

All deiner Seele Flutendrang,

War′s selig grauenvoll,

Als schauerten vereint die Wogen bang;

 

Wie an dem Tag

Da Gottes Liebe webender Hauch

Über den dunkeln Wassern lag.


Das Gedicht "Ach, da ich bei dir saß" stammt von   (1830 - 1914).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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