Kommt und laßt uns Christus ehren,

Herz und Sinnen zu ihm kehren;

singet fröhlich, laßt euch hören,

wertes Volk der Christenheit.

 

Sünd und Hölle mag sich grämen,

Tod und Teufel mag sich schämen;

wir, die unser Heil annehmen,

werfen allen Kummer hin.

 

Sehet, was hat Gott gegeben!

Seinen Sohn zum ewgen Leben,

Dieser kann und will uns heben

aus dem Leid ins Himmels Freud.

 

Seine Seel ist uns gewogen,

Lieb und Gunst hat ihn gezogen,

uns, die Satanas betrogen,

zu besuchen aus der Höh.

 

Jakobs Stern ist aufgegangen,

stillt das sehnliche Verlangen,

bricht den Kopf der alten Schlangen

und zerstört der Höllen Reich.

 

O gebenedeite Stunde,

da wir das von Herzensgrunde

glauben und mit unserm Munde

danken dir, o Jesus Christ!

 

Schönstes Kindlein in dem Stalle,

sei uns freundlich, bring uns alle

dahin, da mit süßem Schalle

dich der Engel Heer erhöht.


Das Gedicht "Kommt und laßt uns Christus ehren" stammt von   (1607 - 1676).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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