Wir träumen von Reisen durch das Weltall –
ist denn das Weltall nicht in uns?
Die Tiefen unsers Geistes kennen wir nicht –
Nach innen geht der geheimnisvolle Weg.
In uns oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten –
die Vergangenheit und Zukunft.
Die Außenwelt ist die Schattenwelt,
sie wirft ihren Schatten in das Lichtreich.
Denn die Wahrheit bin ich selbst.
Das Gedicht "Wir träumen von Reisen durch das Weltall" stammt von Novalis (1772 - 1801).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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